Dia duit!
heute gibts ein paar Bilder von meinem Ausflug zum Giants Causeway.
Letzten Sonntag hatten wir einen Bus organisiert und da wir ca. 35 Leute vom Student Village zusammenbekommen haben gabs das ganze auch noch für 15 statt für 20 pfund, sowie Abholung vor der Haustür :-)
Der Busfahrer war super, der hat wirklich die komplette Fahrt durchgelabert, er wusste ne Menge und manchmal wars auch interessant ihm zuzuhören.
Die Causeway Costal Route beginnt übrigens hier direkt vor der Uni, geht immer entlang der Küste und zeigt die schönsten Orte in Nordirland.
Erster Halt war ein 10 minütiger Fotostopp in Carrickfurges, von dem ich schon in meiner ersten Mail berichtet habe. Aber es gibt nochmal ein Bild, da an dem Tag das Wetter so schön war.
Danach ging es entlang der Küste Richtung Norden, die Küstenstr. bietet viele malerische Orte und einen guten Ausblick nach Schottland.
Aber da hier nicht unser eigentliches Ziel war, gabs nur einen kurzen Stopp in einem kleinen Fischerdorf.
Nächster Stopp war die Nordküste, genauer Cerrick a redge. Hier befindet sich wohl die bekanntest Hängebrücke von Irland, die über eine ca. 50m hohe Klippe hängt. Die Natur hier ist wirklich sehenswert. Viele Klippen, Aussicht auf Rathlin-Island (eine Insel im Norden von Nordirland) und Schottland. Auch schön anzusehen ist Sheepisland auf dieser Insel haben die Bauern früher ihre Schafe in Sicherheit vor Dieben gebracht.
So jetzt aber zum eigentlichen Wahrzeichen von Nordirland, nämlich zur "Old Bushmills Distillery". Wir hatten nicht viel Zeit aber für einen Whiskey im Pub hats gereicht. Ich bevorzuge den 10 Jährigen, bietet eine gute Mischung aus Preis und Geschmack. Der Original schmeckt nicht gut und der 16 Jährige ist zu teuer :-). Ist übrigens die älteste Distillery der Welt, hier wird seit 400 Jahren offiziell Whisky gebrannt.
Vor unserem Finalstopp am Giants Causeway gabs noch einen Halt an den Ruinen von Dunluce Castle das im 13. Jahrhundert gebaut worden ist, und von dem aus die meisten Überfälle auf Schottland stattgefunden haben. Aber ich finde, viel zu sehen gibts da nicht. Was ich viel lustiger fand waren die Leute die aus dem Bus raus sind um ein Foto zu machen. Da fühlt man ich wirklich wie in einem Touribus voller Japaner ;-)
Ich finde das Foto ist mir gelungen... ;-)
Einen der beeindruckesten Orte in Nordirland ist ganz klar der Giants Causeway.
Hier mal ein Zitat aus Wikipedia:
Er besteht aus etwa 40.000 gleichmäßig geformten Basaltsäulen, die ein Alter von etwa 60 Millionen Jahren aufweisen. Etwa die Hälfte der Säulen haben einen sechseckigen Querschnitt, es treten jedoch auch solche mit vier, fünf, sieben oder acht Ecken auf. Die größten der Steinsäulen erreichen eine Höhe von bis zu zwölf Metern, die Gesteinsschicht hat an manchen Stellen eine Stärke von bis zu fünfundzwanzig Metern. Der Giant's Causeway führt etwa fünf Kilometer entlang der Klippen und endet im Meer.
Nach einer irischen Legende soll der Damm vom Riesen Fionn mac Cumhaill erschaffen worden sein, der die Steine auftürmte, um trockenen Fußes nach Schottland zu gelangen, wo er die Tochter des dort ansässigen Riesen ehelichen wollte.
Das war dann erstmal genug für einen Tag. Wir hatten wirklich saugutes Wetter, v.a. am Giants Causeway sind schöne Bilder entstanden. Aber seht selbst....
Ein paar Tage später, war ich mal noch am "Belfast Castle" ein schöner Ort.
Die eindrucksvolle Burg liegt auf dem Cave Hill, wurde 1870 erbaut und dient heute für romantischer Hochzeiten und andere Festlichkeiten.
Cheers!
Georg
Donnerstag, 21. Oktober 2010
Pub Crawl, BBQ, Slackline, Canmoney Hill, Aaaron, Memorials, Titanic Doc
Hallo Allerseits!
hier kommt der wahrscheinlich schon sehnlichst erwartetet 2te Teil meiner Nordirlandreise. ;-)
Ich fange heute mal mit dem an was ich hier die meiste Zeit mache: "Pub crawl" (Kneipentour)
In Irland gibt es ne weit verbreitete Pubkultur, so ziemlich jeder noch so kleine Ort hat sein eigenes Pub. In Belfast selbst gibt es natürlich jede Menge davon. Ich war jetzt schon in vielen verschiedenen und jedes ist für sich gut. Die meisten sind sehr gemütlich eingerichtet und voll gestopft mit Accessoires, Bildern und Schildern. Meistens haben die was mit Guinness oder Irland zu tun. Hauptsächlich wird hier natürlich Guinness konsumiert, aber auch viel "Cider" was wir in Deutschland unter Apfelwein kennen. Zudem kann man sagen, dass hier so ziemliche jede Altersgruppe im Pub vorhanden ist. Von Jung bis Alt findet sich hier alles. In einer deutschen Kneipe würde man ja eher 50+ Leute treffen die Spaß am Bierkonsum haben. ;-)
Leider schließen die Pubs alle um 1 Uhr nachts, aber ist glaub auch besser für den Geldbeutel :-)
Übrigens es gibt sogar in der Uni ein Pub, dass den ganzen Tag auf hat, falls es einem mal nach einem Guinness durstet.....
Ein weiterer Wehmutstropfen hier ist, dass man in der Öffentlichkeit keinen Alkohol trinken darf, was wir bei unserem BBQ (Grillen) hier im Studentvillage schmerzhaft erfahren mussten. Alle unsere Tarnversuche halfen nichts, der Security hatte kein Einsehen, die Grillsession wurde vorzeitig beendet. :-(
Aber bis dahin war das meiste schon verspeist und danach sind wir eh alle in die "Student Union" gegangen, ist eine Art Studentendisco direkt neben Pub in der Uni, die aber nur an manchen Abenden auf hat.
Am nächsten Tag fingen dann die Vorlesungen an. Übermüdet und verkatert hat es dann doch noch jeder rechtzeitig geschafft. Die Professoren machen hier einen guten Eindruck, wirken motiviert, das Level ist nicht zu hoch und man versteht sie gut. Leider ist Uni schon wieder mehr Arbeit wie mir lieb ist, aber hilft ja nichts...
In meinen Kursen sind die meisten aus Deutschland. Von den Iren macht kaum jemand einen Master. Aber stört jetzt auch nicht weiter. Vorteil ist: man hat nur kleine Gruppen von 10-20 Leuten was ein angenehmes Arbeitsumfeld mit sich bringt.
Da hier das Wetter gar nicht so schlecht ist, haben wir hier nach Vorlesung auch mal die Slackline ausgepackt. Zuerst haben wir sie natürlich direkt vor dem Haupteingang der Uni in Richtung Parkplatz aufgebaut, damit uns viele Leute sehen können, aber nach einer Stunde kam auch hier wieder Security...., hier ist wirklich nichts erlaubt. Wir haben dann nicht lange gezögert und sind zum Strand runter um da weiter zu machen. Die Iren kannten die Sportart übrigens noch nicht, hatten aber alle sofort Spaß daran. Wir haben jetzt schon ein Gruppe bei Facebook gegründet um uns für weitere Trainingsrunden zu verabreden. Der Name ist USC - Ulster Slackline Cracks :-D
Hier an der Küste gibts auch viel Hügel, von denen man einen guten Ausblick auf Belfast und die Gegend rundherum hat. Nachdem ich mit dem Rad beim Postamt war, hab ich die Gelegenheit gleich beim Schopf gepackt und bin den "Canmoney Hill" hochgefahren, bis zu einer Siedlung. Hier hab ich dann eine alte Dame gefragt wo es denn zum Fußpfand zum Gipfel ginge. Die Frau war superfreundlich, sie hat mir zunächst den Weg gezeigt, mir dann angeboten mein Rad bei ihr in den Garten zu stellen und was mich wirklich beeindruckte, dass ich bei ihr immer auf eine Tasse Tee Willkommen sei. Der Ausblick oben war dann wirklich gut, leider war die Weitsicht etwas durch Nebel getrübt. Oben auf dem Berg hab ich auch nochmal 2 Frauen getroffen, die mir noch etwas zur Gegend erzählt haben und meinten an guten Tagen sieht man von hier aus Schottland und weit ins Landesinnere zum Lough Neagh (Der große See in der Mitte von Nordirland)
Am Donnerstag den 23. September war hier in Irland sowas wie ein kleiner Feiertag. "Arthur Mc Guinness Day" An dem Tag wir der Geburtstag um 17.59 Uhr vom Guinness Erfinder Arthur gefeiert. Gefeiert wurde natürlich mit einem ordentlichen Pubcrawl ;-)
An dem Abend musste ich mal wieder feststellen, dass die Welt sehr klein ist. Ich hab an dem Abend 4 weitere Leute aus Augsburg getroffen.
An dieser Stellte möchte ich euch mal Aaron vorstellen. Aaron ist ein Nordire, der hier gleich ums Eck wohnt in Green Island. Ich hab ihn gleich am ersten Abend hier mehr oder weniger zufällig kennen gelernt. Ich kann mir die Gastfreundschaft der Iren auch nicht erklären, aber irgendwie haben wir Deutschen es geschafft uns mit ihm gut zu stellen. Er hat uns schon einige male Abends nach Belfast gefahren und wieder mit heim genommen. Und am Samstag haben wir ne Tour in Belfast gemacht, bei der er uns einige Stellen gezeigt hat, die man normal als Tourist nicht sofort entdeckt.
Bei der Tour ging es vor allem um die Geschichte Nordirlands, genauer um den Nordirlandkonflikt. Wir haben vor allem die Plätze an der Stadt angeschaut an denen Propaganda Bilder an den Häusern zu finden sind. Die beiden Parteien sind schnell erklärt. Die Protestanten wollen ein Nordirland, dass zu UK gehört und zeigen auf ihren Propagandabildern meistens vermummte "Terroristen" und sind durch Terrorgruppen wie UFF (Ulster Freedom Fighters) oder Red Hand organisiert.
Die Katholiken wollen ein Nordirland, dass zum Süden Irlands gehört und sind z.b. durch die IRA organisiert. Auf ihren Bildern zeigen sie meistens Märtyrer, wie Hungerstreiker. Man merkt auch einen Unterschied an den Stadtvierteln. Die Protestantischen sind sehr an UK angelegt man findet viele Union Flag Farben. (Farben der GB Fahne), die katholischen Viertel sind sehr Irisch, hier findet man z.b. alle Straßennamen in Englisch und Gaelisch (Die Sprache der Iren).
Angemerkt sei noch, dass die Menschen hier nicht nur wegen der Religion gegeneinander gekämpft haben, es ist auch die Lebensweise. Die Protestanten waren meistens Wohlhabende Leute, während die Katholiken arme Bauern waren, die im eigenen Land diskriminiert wurden.
Seit einem Friedensvertrag von 1998 ist natürlich um einiges ruhiger geworden, aber es kann immer wieder mal zu Auseinandersetzungen kommen...
Wen das mehr Interessiert, der kann mal im Wikipedia lesen. http://de.wikipedia.org/wiki/Nordirlandkonflikt
Ein Weiterer Programmpunkt war auch noch die Besichtigung des Hafens. Erste Anlaufstelle war natürlich das Titanic Dock. Wer es noch nicht wusste, die Titanic wurde in Belfast gebaut. Ich hätte es mir fast etwas größer vorgestellt, aber mit 260m Länge und 40m Breite ist es jetzt auch nicht gerade klein, wenn man noch bedenkt, dass die Titanic nochmal um einiges in die Höhe geragt hat.
Am Hafen hat man auch einen guten Blick auf die Beiden "H&W" Kräne, die der Werft angehören. Es sind die beiden höchstens freistehenden Kräne der Welt und ca. 90m Hoch. Die Kräne sieht man von fast überall in und um Belfast und gehören somit zum Stadtbild.
Das nächste mal gibts noch einen Bericht von meinem Ausflug zum Giants Causeway, aber da müsst ihr euch noch gedulden, weil das würde den Rahmen der Email wirklich sprengen, außerdem kann ich mir ja hier nicht die Finger wund tippen. ;-)
Falls ihr Fragen habt oder mir Grüße schicken wollt, nur zu, ich freue mich über jede Nachricht von euch.
Slantia!
Georg
hier kommt der wahrscheinlich schon sehnlichst erwartetet 2te Teil meiner Nordirlandreise. ;-)
Ich fange heute mal mit dem an was ich hier die meiste Zeit mache: "Pub crawl" (Kneipentour)
In Irland gibt es ne weit verbreitete Pubkultur, so ziemlich jeder noch so kleine Ort hat sein eigenes Pub. In Belfast selbst gibt es natürlich jede Menge davon. Ich war jetzt schon in vielen verschiedenen und jedes ist für sich gut. Die meisten sind sehr gemütlich eingerichtet und voll gestopft mit Accessoires, Bildern und Schildern. Meistens haben die was mit Guinness oder Irland zu tun. Hauptsächlich wird hier natürlich Guinness konsumiert, aber auch viel "Cider" was wir in Deutschland unter Apfelwein kennen. Zudem kann man sagen, dass hier so ziemliche jede Altersgruppe im Pub vorhanden ist. Von Jung bis Alt findet sich hier alles. In einer deutschen Kneipe würde man ja eher 50+ Leute treffen die Spaß am Bierkonsum haben. ;-)
Leider schließen die Pubs alle um 1 Uhr nachts, aber ist glaub auch besser für den Geldbeutel :-)
Übrigens es gibt sogar in der Uni ein Pub, dass den ganzen Tag auf hat, falls es einem mal nach einem Guinness durstet.....
Ein weiterer Wehmutstropfen hier ist, dass man in der Öffentlichkeit keinen Alkohol trinken darf, was wir bei unserem BBQ (Grillen) hier im Studentvillage schmerzhaft erfahren mussten. Alle unsere Tarnversuche halfen nichts, der Security hatte kein Einsehen, die Grillsession wurde vorzeitig beendet. :-(
Aber bis dahin war das meiste schon verspeist und danach sind wir eh alle in die "Student Union" gegangen, ist eine Art Studentendisco direkt neben Pub in der Uni, die aber nur an manchen Abenden auf hat.
Am nächsten Tag fingen dann die Vorlesungen an. Übermüdet und verkatert hat es dann doch noch jeder rechtzeitig geschafft. Die Professoren machen hier einen guten Eindruck, wirken motiviert, das Level ist nicht zu hoch und man versteht sie gut. Leider ist Uni schon wieder mehr Arbeit wie mir lieb ist, aber hilft ja nichts...
In meinen Kursen sind die meisten aus Deutschland. Von den Iren macht kaum jemand einen Master. Aber stört jetzt auch nicht weiter. Vorteil ist: man hat nur kleine Gruppen von 10-20 Leuten was ein angenehmes Arbeitsumfeld mit sich bringt.
Da hier das Wetter gar nicht so schlecht ist, haben wir hier nach Vorlesung auch mal die Slackline ausgepackt. Zuerst haben wir sie natürlich direkt vor dem Haupteingang der Uni in Richtung Parkplatz aufgebaut, damit uns viele Leute sehen können, aber nach einer Stunde kam auch hier wieder Security...., hier ist wirklich nichts erlaubt. Wir haben dann nicht lange gezögert und sind zum Strand runter um da weiter zu machen. Die Iren kannten die Sportart übrigens noch nicht, hatten aber alle sofort Spaß daran. Wir haben jetzt schon ein Gruppe bei Facebook gegründet um uns für weitere Trainingsrunden zu verabreden. Der Name ist USC - Ulster Slackline Cracks :-D
Hier an der Küste gibts auch viel Hügel, von denen man einen guten Ausblick auf Belfast und die Gegend rundherum hat. Nachdem ich mit dem Rad beim Postamt war, hab ich die Gelegenheit gleich beim Schopf gepackt und bin den "Canmoney Hill" hochgefahren, bis zu einer Siedlung. Hier hab ich dann eine alte Dame gefragt wo es denn zum Fußpfand zum Gipfel ginge. Die Frau war superfreundlich, sie hat mir zunächst den Weg gezeigt, mir dann angeboten mein Rad bei ihr in den Garten zu stellen und was mich wirklich beeindruckte, dass ich bei ihr immer auf eine Tasse Tee Willkommen sei. Der Ausblick oben war dann wirklich gut, leider war die Weitsicht etwas durch Nebel getrübt. Oben auf dem Berg hab ich auch nochmal 2 Frauen getroffen, die mir noch etwas zur Gegend erzählt haben und meinten an guten Tagen sieht man von hier aus Schottland und weit ins Landesinnere zum Lough Neagh (Der große See in der Mitte von Nordirland)
Am Donnerstag den 23. September war hier in Irland sowas wie ein kleiner Feiertag. "Arthur Mc Guinness Day" An dem Tag wir der Geburtstag um 17.59 Uhr vom Guinness Erfinder Arthur gefeiert. Gefeiert wurde natürlich mit einem ordentlichen Pubcrawl ;-)
An dem Abend musste ich mal wieder feststellen, dass die Welt sehr klein ist. Ich hab an dem Abend 4 weitere Leute aus Augsburg getroffen.
An dieser Stellte möchte ich euch mal Aaron vorstellen. Aaron ist ein Nordire, der hier gleich ums Eck wohnt in Green Island. Ich hab ihn gleich am ersten Abend hier mehr oder weniger zufällig kennen gelernt. Ich kann mir die Gastfreundschaft der Iren auch nicht erklären, aber irgendwie haben wir Deutschen es geschafft uns mit ihm gut zu stellen. Er hat uns schon einige male Abends nach Belfast gefahren und wieder mit heim genommen. Und am Samstag haben wir ne Tour in Belfast gemacht, bei der er uns einige Stellen gezeigt hat, die man normal als Tourist nicht sofort entdeckt.
Bei der Tour ging es vor allem um die Geschichte Nordirlands, genauer um den Nordirlandkonflikt. Wir haben vor allem die Plätze an der Stadt angeschaut an denen Propaganda Bilder an den Häusern zu finden sind. Die beiden Parteien sind schnell erklärt. Die Protestanten wollen ein Nordirland, dass zu UK gehört und zeigen auf ihren Propagandabildern meistens vermummte "Terroristen" und sind durch Terrorgruppen wie UFF (Ulster Freedom Fighters) oder Red Hand organisiert.
Die Katholiken wollen ein Nordirland, dass zum Süden Irlands gehört und sind z.b. durch die IRA organisiert. Auf ihren Bildern zeigen sie meistens Märtyrer, wie Hungerstreiker. Man merkt auch einen Unterschied an den Stadtvierteln. Die Protestantischen sind sehr an UK angelegt man findet viele Union Flag Farben. (Farben der GB Fahne), die katholischen Viertel sind sehr Irisch, hier findet man z.b. alle Straßennamen in Englisch und Gaelisch (Die Sprache der Iren).
Angemerkt sei noch, dass die Menschen hier nicht nur wegen der Religion gegeneinander gekämpft haben, es ist auch die Lebensweise. Die Protestanten waren meistens Wohlhabende Leute, während die Katholiken arme Bauern waren, die im eigenen Land diskriminiert wurden.
Seit einem Friedensvertrag von 1998 ist natürlich um einiges ruhiger geworden, aber es kann immer wieder mal zu Auseinandersetzungen kommen...
Wen das mehr Interessiert, der kann mal im Wikipedia lesen. http://de.wikipedia.org/wiki/Nordirlandkonflikt
Ein Weiterer Programmpunkt war auch noch die Besichtigung des Hafens. Erste Anlaufstelle war natürlich das Titanic Dock. Wer es noch nicht wusste, die Titanic wurde in Belfast gebaut. Ich hätte es mir fast etwas größer vorgestellt, aber mit 260m Länge und 40m Breite ist es jetzt auch nicht gerade klein, wenn man noch bedenkt, dass die Titanic nochmal um einiges in die Höhe geragt hat.
Am Hafen hat man auch einen guten Blick auf die Beiden "H&W" Kräne, die der Werft angehören. Es sind die beiden höchstens freistehenden Kräne der Welt und ca. 90m Hoch. Die Kräne sieht man von fast überall in und um Belfast und gehören somit zum Stadtbild.
Das nächste mal gibts noch einen Bericht von meinem Ausflug zum Giants Causeway, aber da müsst ihr euch noch gedulden, weil das würde den Rahmen der Email wirklich sprengen, außerdem kann ich mir ja hier nicht die Finger wund tippen. ;-)
Falls ihr Fragen habt oder mir Grüße schicken wollt, nur zu, ich freue mich über jede Nachricht von euch.
Slantia!
Georg
Hinreise, Ankunft und erste Eindrücke
Hey Folks,
hier kommt mal meine erste Rundmail an die Leute in Deutschland, um euch mit meinen ersten Eindrücken und Fotos zu versorgen
Die Reise ging endlich am Samstagabend los. Nach dem ich den Domi eingesammelt habe gings 800km bis Dunquerque in Frankreich, wo es dann mit der Fähre nach Dover ging.
Der Verkehr war recht ruhig, somit waren wir schon um 3 uhr am Hafen und konnten noch etwas nappen, bevor wir auf die Fähre fahren konnten.
Um 7 Uhr morgens waren wir dann in England. Ab jetzt gabs nur noch Linksverkehr. Aber schon auf den ersten Metern hat man gemerkt, alles halb so wild. Selbst mit nem Linkslenker. Im allgemeinen ist der Verkehr hier sehr diszipliniert, Speed Limit ist auf der Autobahn 70 meilen, und größtenteils alles Dreispurig. Die einzige Schwierigkeiten sind Überholen und Spurwechsel.
Nächster Stopp war dann Stonehenge, was wir nach ungefähr 2 Stunden fahrt erreicht haben.
Im Prinzip sieht man hier nur alte Steine ;-) aber es gibt sehr viele Mythen um diesen Ort, was es dann doch wieder interessant macht.
Da wir bis jetzt sehr gut im Zeitplan lagen, gabs nach einer kleinen Brotzeitpause noch einen Abstecher in das "Museum of Army Flying" das am Wegrand angeschrieben war. Wir wollten sehen was die Royal Air Force so zu bieten hatte. Aber im allgemeinen war das Museum recht enttäuschend. Nur sehr wenige Flugzeuge und viele uralt Hubschrauber, da bietet das Deutsche Museum viel mehr.
So, aber jetzt ab nach Manchester, wo für diesen Tag eine Unterkunft hatten. War ein Youth Hostel, keine 10min von der Innenstadt entfernt. Dort haben wir dann auch noch unseren dritten Mann getroffen, den Ludwig, der nach Belfast mit dem Motorrad unterwegs war und schon einen Tag länger in England unterwegs war.
Da wir heute nicht mehr Fahren mussten, gings natürlich gleich nach einer kleinen Sightseeing Tour in ein Pub. Endlich unsere erstes Guinness auf englischen Boden. (Es blieb nicht bei einem ;-) )
Am nächsten Tag waren wir dann auch noch bis Abends in Manchester. Programmpunkte waren nach einem Besuch im Touristeninfozentrum ein Besuch im Industrie Museum. Manchester ist nämlich eine große Industriestadt. Selbst in dem Museum waren mehr Flugzeuge als im ersten...
Natürlich durfte das englischen Essen auch nicht zu kurz. Ich weiß gar nicht was die Leute immer gegen das englische Essen haben. Fisch n chips schmeckt super.
Da wir bis jetzt sehr gut im Zeitplan lagen, gabs nach einer kleinen Brotzeitpause noch einen Abstecher in das "Museum of Army Flying" das am Wegrand angeschrieben war. Wir wollten sehen was die Royal Air Force so zu bieten hatte. Aber im allgemeinen war das Museum recht enttäuschend. Nur sehr wenige Flugzeuge und viele uralt Hubschrauber, da bietet das Deutsche Museum viel mehr.
So, aber jetzt ab nach Manchester, wo für diesen Tag eine Unterkunft hatten. War ein Youth Hostel, keine 10min von der Innenstadt entfernt. Dort haben wir dann auch noch unseren dritten Mann getroffen, den Ludwig, der nach Belfast mit dem Motorrad unterwegs war und schon einen Tag länger in England unterwegs war.
Da wir heute nicht mehr Fahren mussten, gings natürlich gleich nach einer kleinen Sightseeing Tour in ein Pub. Endlich unsere erstes Guinness auf englischen Boden. (Es blieb nicht bei einem ;-) )
Am nächsten Tag waren wir dann auch noch bis Abends in Manchester. Programmpunkte waren nach einem Besuch im Touristeninfozentrum ein Besuch im Industrie Museum. Manchester ist nämlich eine große Industriestadt. Selbst in dem Museum waren mehr Flugzeuge als im ersten...
Natürlich durfte das englischen Essen auch nicht zu kurz. Ich weiß gar nicht was die Leute immer gegen das englische Essen haben. Fisch n chips schmeckt super.
So aber jetzt ab nach Stranaer in Schottland. Von Dort ging dann unsere Fähre nach Belfast.
Auf dem Weg dorthin hat das Wetter plötzlich umgeschwenkt, aus viel sonne wurde heftiger Regen. Da wir auch schon wieder viel zu früh da waren, gabs nochmal eine Pub Tour. Aber Stranaer ist nur ein kleines Küstencaf, da war nicht viel geboten.
Dienstag morgen 6.30 uhr Ankunft in Belfast:
So endlich am Ziel. Aber keine Aussicht auf ausruhen. Runter von der Fähre und erstmal Frühstücken beim Tesco. Tesco ist eine Supermarktkette, ähnlich wie bei uns Marktkauf, nur das der laden 24h auf hat.
Danach gings dann an die Uni, wo wir unsere Unterkunft bezogen haben. Das Zimmer hier ist wirklich nichts besonderes, aber schon ok für ein dreiviertel Jahr. Es gibt nicht mal einen Schrank, die Matratze ist auch nichts besonderes, dann gibts noch nen Tisch, nen Stuhl und ein Bad. Die Küche ist hier aber sehr groß und gut ausgestattet (Ofen, Grill, Toaster, Wasserkocher, Gefrierschrank, Kühlschrank, viele Sitzmöglichkeiten).
Bettzeug gabs auch keins. Es gab jetzt entweder die Möglichkeit sich welches für 25 Pfund zu leihen oder selbst kaufen. Also schnell gegoogelt wo der IKEA in Belfast ist und da hin gefahren. Da gabs dann Kissen und Decke für 10 Pfund. Sind danach nochmal zum Tesco und haben schon mal Lebensmittel- und Biervorrat aufgefüllt.
Wieder Zurück an der Uni gings dann ans Einschreiben.
Abends bin ich dann auf eine Veranstaltung von den internationalen Studenten, wo man irische Volkslieder gesungen hat. Sinn das ganzen war uns zu zeigen, dass die Iren ein sehr musikalisches Volk sind und viel Spaß am Singen und Feiern haben.
In meiner Wohnung wohnt noch Ire (Republik Irland), ein Franzose und ein Engländer. Am ersten Abend wurde dann aus einem Bier mit den Mitbewohnern noch eine Küchenparty. Hab dadurch schon sehr viele Leute kennen gelernt. Sogar viele Leute, die aus Nordirland kommen. Was mich sehr verwundert hat, ich war hier sofort akzeptiert. Jeder ist sehr Hilfsbereit und die Leute freuen sich hier neue Menschen kennen zu lernen. Also komplett anders wie Zuhaue, wo man ja doch immer ne gewisse Distanz zu Fremden hat.
Die Party wurde übrigens recht Unsanft nem Security Typen beendet.
Am nächsten Tag gabs dann nen Ausflug nach Carrickfergus. Ist 2 Orte weiter von hier. Da gabs dann ein Castle zu besichtigen und noch ein paar langweile Museen. Das war auch wieder für die internationalen Studenten organisiert.
Abends gings dann gleich mal mit den neuen bekannten nach Belfast in ein Pub. Schön wenn man gleich mit ein paar Locals unterwegs ist, die einem alles zeigen können.
Donnerstag wollte ich dann mal die Innenstadt anschauen.
Hier gleich mal angemerkt, es ist sehr vorteilhaft hier ein Auto zu haben. Die öffentlich sind hier nur schwach frequentiert und auch nicht so billig. Also ab ins Auto und mich einfach mal Richtung city Center gehalten. Da dann in einem Parkhaus geparkt und los gings mit Sightseeing. Als ersters stand die City Hall auf dem Programm, dann gings weiter zu einer Kirche, zum Fluss (Lagan), zur Queens University und wieder zurück. Belfast ist ne schöne Stadt. Obwohl hier nur 280.000 Leute leben kommt mir die Stadt doppelt so groß wie Augsburg vor. Immer noch überschaubar, aber einfach alles ne ecke größer und weiter.
Mit dem Auto braucht man ca. 20min nach Belfast. Ich wohne ja nicht direkt in der Stadt sondern im Norden, mein Ort heißt Jordanstown.
Der Tag endete dann zuerst mit Sauna und Wirpool im Sportzentrum, dass ich mir die Tage auch noch genauer anschauen muss. Bier gabs dann auch noch, hier ist jeden Tag ne andere Wohnheimsparty, also man kommt sehr schnell mit den Leuten in Kontakt. :-)
Also bis jetzt gefällt es mir hier wirklich sehr gut, die Menschen hier sind alle sehr nett.
Ne große Umstellung zu Deutschland ist es eh nicht. Der Lebensstandard ist fast gleich. Es gibts sogar nen Lidl zum Einkaufen. Und nach 2 Bier klappts mit dem Englisch echt gut, 2 Iren meinten sogar schon, dass man mich wirklich gut versteht...
viele grüße
georg
hier kommt mal meine erste Rundmail an die Leute in Deutschland, um euch mit meinen ersten Eindrücken und Fotos zu versorgen
Die Reise ging endlich am Samstagabend los. Nach dem ich den Domi eingesammelt habe gings 800km bis Dunquerque in Frankreich, wo es dann mit der Fähre nach Dover ging.
Der Verkehr war recht ruhig, somit waren wir schon um 3 uhr am Hafen und konnten noch etwas nappen, bevor wir auf die Fähre fahren konnten.
Um 7 Uhr morgens waren wir dann in England. Ab jetzt gabs nur noch Linksverkehr. Aber schon auf den ersten Metern hat man gemerkt, alles halb so wild. Selbst mit nem Linkslenker. Im allgemeinen ist der Verkehr hier sehr diszipliniert, Speed Limit ist auf der Autobahn 70 meilen, und größtenteils alles Dreispurig. Die einzige Schwierigkeiten sind Überholen und Spurwechsel.
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| Ankunft in Dover |
Im Prinzip sieht man hier nur alte Steine ;-) aber es gibt sehr viele Mythen um diesen Ort, was es dann doch wieder interessant macht.
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| Stonehenge |
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| Stonehenge |
Da wir bis jetzt sehr gut im Zeitplan lagen, gabs nach einer kleinen Brotzeitpause noch einen Abstecher in das "Museum of Army Flying" das am Wegrand angeschrieben war. Wir wollten sehen was die Royal Air Force so zu bieten hatte. Aber im allgemeinen war das Museum recht enttäuschend. Nur sehr wenige Flugzeuge und viele uralt Hubschrauber, da bietet das Deutsche Museum viel mehr.
So, aber jetzt ab nach Manchester, wo für diesen Tag eine Unterkunft hatten. War ein Youth Hostel, keine 10min von der Innenstadt entfernt. Dort haben wir dann auch noch unseren dritten Mann getroffen, den Ludwig, der nach Belfast mit dem Motorrad unterwegs war und schon einen Tag länger in England unterwegs war.
Da wir heute nicht mehr Fahren mussten, gings natürlich gleich nach einer kleinen Sightseeing Tour in ein Pub. Endlich unsere erstes Guinness auf englischen Boden. (Es blieb nicht bei einem ;-) )
Am nächsten Tag waren wir dann auch noch bis Abends in Manchester. Programmpunkte waren nach einem Besuch im Touristeninfozentrum ein Besuch im Industrie Museum. Manchester ist nämlich eine große Industriestadt. Selbst in dem Museum waren mehr Flugzeuge als im ersten...
Natürlich durfte das englischen Essen auch nicht zu kurz. Ich weiß gar nicht was die Leute immer gegen das englische Essen haben. Fisch n chips schmeckt super.
Da wir bis jetzt sehr gut im Zeitplan lagen, gabs nach einer kleinen Brotzeitpause noch einen Abstecher in das "Museum of Army Flying" das am Wegrand angeschrieben war. Wir wollten sehen was die Royal Air Force so zu bieten hatte. Aber im allgemeinen war das Museum recht enttäuschend. Nur sehr wenige Flugzeuge und viele uralt Hubschrauber, da bietet das Deutsche Museum viel mehr.
So, aber jetzt ab nach Manchester, wo für diesen Tag eine Unterkunft hatten. War ein Youth Hostel, keine 10min von der Innenstadt entfernt. Dort haben wir dann auch noch unseren dritten Mann getroffen, den Ludwig, der nach Belfast mit dem Motorrad unterwegs war und schon einen Tag länger in England unterwegs war.
Da wir heute nicht mehr Fahren mussten, gings natürlich gleich nach einer kleinen Sightseeing Tour in ein Pub. Endlich unsere erstes Guinness auf englischen Boden. (Es blieb nicht bei einem ;-) )
Am nächsten Tag waren wir dann auch noch bis Abends in Manchester. Programmpunkte waren nach einem Besuch im Touristeninfozentrum ein Besuch im Industrie Museum. Manchester ist nämlich eine große Industriestadt. Selbst in dem Museum waren mehr Flugzeuge als im ersten...
Natürlich durfte das englischen Essen auch nicht zu kurz. Ich weiß gar nicht was die Leute immer gegen das englische Essen haben. Fisch n chips schmeckt super.
So aber jetzt ab nach Stranaer in Schottland. Von Dort ging dann unsere Fähre nach Belfast.
Auf dem Weg dorthin hat das Wetter plötzlich umgeschwenkt, aus viel sonne wurde heftiger Regen. Da wir auch schon wieder viel zu früh da waren, gabs nochmal eine Pub Tour. Aber Stranaer ist nur ein kleines Küstencaf, da war nicht viel geboten.
Dienstag morgen 6.30 uhr Ankunft in Belfast:
So endlich am Ziel. Aber keine Aussicht auf ausruhen. Runter von der Fähre und erstmal Frühstücken beim Tesco. Tesco ist eine Supermarktkette, ähnlich wie bei uns Marktkauf, nur das der laden 24h auf hat.
Danach gings dann an die Uni, wo wir unsere Unterkunft bezogen haben. Das Zimmer hier ist wirklich nichts besonderes, aber schon ok für ein dreiviertel Jahr. Es gibt nicht mal einen Schrank, die Matratze ist auch nichts besonderes, dann gibts noch nen Tisch, nen Stuhl und ein Bad. Die Küche ist hier aber sehr groß und gut ausgestattet (Ofen, Grill, Toaster, Wasserkocher, Gefrierschrank, Kühlschrank, viele Sitzmöglichkeiten).
Bettzeug gabs auch keins. Es gab jetzt entweder die Möglichkeit sich welches für 25 Pfund zu leihen oder selbst kaufen. Also schnell gegoogelt wo der IKEA in Belfast ist und da hin gefahren. Da gabs dann Kissen und Decke für 10 Pfund. Sind danach nochmal zum Tesco und haben schon mal Lebensmittel- und Biervorrat aufgefüllt.
Wieder Zurück an der Uni gings dann ans Einschreiben.
Abends bin ich dann auf eine Veranstaltung von den internationalen Studenten, wo man irische Volkslieder gesungen hat. Sinn das ganzen war uns zu zeigen, dass die Iren ein sehr musikalisches Volk sind und viel Spaß am Singen und Feiern haben.
In meiner Wohnung wohnt noch Ire (Republik Irland), ein Franzose und ein Engländer. Am ersten Abend wurde dann aus einem Bier mit den Mitbewohnern noch eine Küchenparty. Hab dadurch schon sehr viele Leute kennen gelernt. Sogar viele Leute, die aus Nordirland kommen. Was mich sehr verwundert hat, ich war hier sofort akzeptiert. Jeder ist sehr Hilfsbereit und die Leute freuen sich hier neue Menschen kennen zu lernen. Also komplett anders wie Zuhaue, wo man ja doch immer ne gewisse Distanz zu Fremden hat.
Die Party wurde übrigens recht Unsanft nem Security Typen beendet.
Am nächsten Tag gabs dann nen Ausflug nach Carrickfergus. Ist 2 Orte weiter von hier. Da gabs dann ein Castle zu besichtigen und noch ein paar langweile Museen. Das war auch wieder für die internationalen Studenten organisiert.
Abends gings dann gleich mal mit den neuen bekannten nach Belfast in ein Pub. Schön wenn man gleich mit ein paar Locals unterwegs ist, die einem alles zeigen können.
Donnerstag wollte ich dann mal die Innenstadt anschauen.
Hier gleich mal angemerkt, es ist sehr vorteilhaft hier ein Auto zu haben. Die öffentlich sind hier nur schwach frequentiert und auch nicht so billig. Also ab ins Auto und mich einfach mal Richtung city Center gehalten. Da dann in einem Parkhaus geparkt und los gings mit Sightseeing. Als ersters stand die City Hall auf dem Programm, dann gings weiter zu einer Kirche, zum Fluss (Lagan), zur Queens University und wieder zurück. Belfast ist ne schöne Stadt. Obwohl hier nur 280.000 Leute leben kommt mir die Stadt doppelt so groß wie Augsburg vor. Immer noch überschaubar, aber einfach alles ne ecke größer und weiter.
Mit dem Auto braucht man ca. 20min nach Belfast. Ich wohne ja nicht direkt in der Stadt sondern im Norden, mein Ort heißt Jordanstown.
Der Tag endete dann zuerst mit Sauna und Wirpool im Sportzentrum, dass ich mir die Tage auch noch genauer anschauen muss. Bier gabs dann auch noch, hier ist jeden Tag ne andere Wohnheimsparty, also man kommt sehr schnell mit den Leuten in Kontakt. :-)
Also bis jetzt gefällt es mir hier wirklich sehr gut, die Menschen hier sind alle sehr nett.
Ne große Umstellung zu Deutschland ist es eh nicht. Der Lebensstandard ist fast gleich. Es gibts sogar nen Lidl zum Einkaufen. Und nach 2 Bier klappts mit dem Englisch echt gut, 2 Iren meinten sogar schon, dass man mich wirklich gut versteht...
viele grüße
georg
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